Lernräume startchancenfit machen – mit Erstling
Gemeinsam Lernräume gestalten, die Chancen schaffen
Das Startchancen‑Programm ist die bislang größte Bildungsinitiative in der Geschichte Deutschlands. Über einen Zeitraum von zehn Jahren erhalten rund 4.000 Schulen mit besonderen Herausforderungen zusätzliche Mittel, um Lernumgebungen zu schaffen, die Kindern und Jugendlichen gerechtere Chancen ermöglichen. Bund und Länder investieren hierfür 20 Milliarden Euro – eine echte Zukunftsinvestition in Bildung, Kompetenzentwicklung und pädagogische Qualität. Ein wesentlicher Baustein dieser Förderung: die Verbesserung der Lernumgebung, also die gezielte Investition in Räume, Ausstattung und Infrastruktur (Säule I). Genau hier unterstützt Erstling als erfahrener Partner Schulen und Schulträger – mit passenden Produkten, Fachwissen und zuverlässiger Umsetzung.
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Was das Startchancen‑Programm ausmacht
Das Programm verfolgt mehrere zentrale Ziele:
- Chancengerechtigkeit erhöhen – Bildungserfolg soll weniger von der sozialen Herkunft abhängen
- Basiskompetenzen stärken – insbesondere Lesen, Schreiben und Rechnen
- Lernumgebungen verbessern – durch moderne Ausstattung, digitale Technik, flexible Räume und ein pädagogisches Umfeld, das individuelle Förderung begünstigt
- Schul- und Unterrichtsentwicklung gezielt unterstützen – durch wissenschaftlich evaluierte Maßnahmen
- Schulen zusätzliches Personal zur Seite stellen – in Form multiprofessioneller Teams
Säule I: Investitionsbudget für Lernräume
Säule I fördert Maßnahmen, die eine moderne und lernförderliche Umgebung schaffen. Dazu gehören bauliche Schritte wie der Umbau, Ausbau oder die Modernisierung von Räumen sowie die Einrichtung von Lernlaboren, Multifunktionsräumen, inklusiven Lernbereichen, Bibliothekszonen oder Bewegungs‑ und Rückzugsflächen. Auch klare Raumstrukturen, altersgerechte Zonierungen, flexible Nutzungsmöglichkeiten und die Öffnung von Räumen für vielfältige Lernformate werden unterstützt – analog, digital und hybrid.
Säule II – Chancenbudget für Schul- und Unterrichtsentwicklung
Über die zweite Säule erhalten Schulen finanzielle Mittel, um Maßnahmen umzusetzen, die Lernprozesse, Förderung und Unterrichtsentwicklung gezielt unterstützen. Dazu gehören zum Beispiel Angebote zur Leseförderung, Sprachbildung, individuellen Förderung, der Einsatz digitaler Lernwerkzeuge oder Formate, die Lernmotivation und Kompetenzen stärken.
Säule III – Personal für multiprofessionelle Teams
Die dritte Säule ermöglicht es Schulen, zusätzliche Fachkräfte einzustellen, die im Schulalltag gezielt unterstützen. Sie helfen dabei, Schülerinnen und Schüler individuell zu beraten, Eltern besser einzubinden und eine positive, vielfältige Schulkultur zu fördern. Praktisch bedeutet das: Startchancen Schulen können vor allem Schulsozialarbeit sowie pädagogische Fachkräfte anderer Disziplinen zur Verstärkung multiprofessioneller Teams gewinnen.
Wie Erstling Schulen konkret unterstützt
Produktauswahl für die Säule I
Wir bieten eine breite Palette förderfähiger Produkte:
- Flexible Tischsysteme, die sich im Handumdrehen für Gruppen- oder Frontalunterricht anpassen lassen
- Ergonomische Stühle und Hocker, die Bewegung und Konzentration fördern
- Mobile Regale, Aufbewahrungssysteme und Raumteiler
- Akustikpaneele & Absorber für eine ruhige Lernatmosphäre
- Bequeme Sitzlandschaften, Rückzugsnischen und Sofaelemente
- Digitale Lösungen wie interaktive Displays & Zubehör
- Mobile, platzsparende Bibliotheks‑ und Lesezonenlösungen
Wie Gestaltung Lernen verändert
Szenario 1 – Wenn Räume Orientierung geben
Lernen findet gleichzeitig statt – laut, leise, bewegt, konzentriert. Statt Abläufe zu reglementieren, wird der Raum neu organisiert. Mobile Regale gliedern Flächen, Akustikelemente dämpfen Geräusche dort, wo sie entstehen. Sitzmöbel schaffen Zonen für Austausch, Rückzug und konzentriertes Arbeiten. Alles bleibt beweglich. Die Wirkung zeigt sich sofort. Der Geräuschpegel sinkt, ohne Dynamik zu verlieren. Lernformen existieren nebeneinander. Orientierung entsteht nicht durch Regeln, sondern durch Raum. Ein Klassenzimmer funktioniert nicht mehr einheitlich – sondern differenziert.
Szenario 2 – Platz entsteht durch Bewegung
Der Raum ist derselbe. Die Nutzung verändert alles. Flexible Tischsysteme werden verschoben, kombiniert, geöffnet. Displays rollen dorthin, wo sie gebraucht werden. Möbel reagieren auf den Unterricht – nicht umgekehrt. Lernzonen entstehen, lösen sich auf, entstehen neu. Frontalunterricht, Gruppenarbeit und individuelle Förderung folgen nicht mehr aufeinander, sondern finden parallel statt. Der Raum passt sich dem Moment an. Mehr Platz entsteht nicht durch Neubau. Sondern durch Gestaltung. Der Lernraum gewinnt Handlungsspielraum – für Lehrende wie Lernende.
Lern- und Fördermaterialien für die Säule II
Damit Schulen ihre Förderangebote im Rahmen der zweiten Säule wirksam umsetzen können, bieten wir ergänzende Materialien an, die aktives, sprach‑ und bewegungsorientiertes Lernen unterstützen. Zwei passende Beispiele sind:
ActiveFloor
ActiveFloor verbindet Bewegung und Lernen und macht Unterricht spielerisch, aktiv und motivierend. Kinder können durch körperliche Interaktion Aufgaben lösen, Sprache üben, rechnen, Muster erkennen oder gemeinsam im Team arbeiten. Das System eignet sich ideal für vielfältige Lernformate.
Anybook PRO Audiostift
Der Anybook PRO unterstützt individuelles Lesen und Sprachlernen. Durch abspielbare Audioinhalte können Schülerinnen und Schüler Texte im eigenen Tempo bearbeiten, Wörter hören, Aufgaben lösen und Lerninhalte vertiefen. Er eignet sich besonders für heterogene Gruppen, DaZ‑Lernen sowie Übungen zur Lesekompetenz.
Lieferung & Montage
Erstling steht für eine reibungslose, termingerechte Ausführung, damit Projekte zügig umgesetzt werden können:
- Planungssichere Lieferzeiten
- Fachgerechte Montage
- Koordination aller relevanten Schritte
- Saubere Übergabe des fertig ausgestatteten Raums
FAQ – Häufig gestellte Fragen zum Startchancen‑Programm
Unterstützt Erstling beim Antragsprozess?
Der gesamte Antrags- und Bewilligungsprozess wird von den Schulträgern gesteuert. Schulen erhalten von ihrem Träger klare Informationen darüber, wie Mittel beantragt und eingesetzt werden dürfen.
Wie Erstling dabei unterstützen kann:
- Bereitstellung übersichtlicher Angebote
- Planung von Räumen und Ausstattung
- Vorschläge für förderfähige Produkte
- Visualisierungen und Konzepte zur Vorlage beim Schulträger
Wo finde ich Informationen zur Umsetzung des Startchancen‑Programms in meinem Bundesland?
Die Wübben Stiftung stellt übersichtliche Ländersteckbriefe bereit, in denen zentrale Informationen wie Fördermittel, teilnehmende Schulen und Links zu den Startchancen‑Portalen der einzelnen Bundesländer gebündelt sind.
Für welche Schulen lohnt sich das Startchancen‑Programm besonders?
Das Startchancen‑Programm richtet sich ausschließlich an ausgewählte Schulen mit besonderen sozialen und strukturellen Herausforderungen, die von den Bundesländern auf Basis definierter Kriterien identifiziert wurden. Für diese geförderten Schulen bietet sich eine große Chance: Sie können gezielt in moderne Lernumgebungen, individuelle Förderung und Schulentwicklung investieren und nachhaltige Verbesserungen umsetzen.
Welche konkreten Maßnahmen lassen sich über Säule I umsetzen?
Neben klassischen Renovierungen können Schulen gezielt in zukunftsfähige Lernkonzepte investieren, zum Beispiel:
- Zonierte Klassenräume für differenziertes Lernen
- Multifunktionale Möbel für schnellen Wechsel von Lernformen
- Räume für selbstständiges oder projektbasiertes Arbeiten
- Akustische Optimierungen für ruhigere Lernsettings
Entscheidend ist, dass die Maßnahmen pädagogisch begründet und nachhaltig nutzbar sind.
Wie können Schulen ihre Förderung strategisch einsetzen?
Erfolgreiche Schulen verfolgen einen klaren Plan:
- Analyse des aktuellen Bedarfs
- Festlegung pädagogischer Ziele
- Ableitung konkreter Raum- und Ausstattungskonzepte
- Priorisierung der Maßnahmen innerhalb des Budgets
So entsteht ein ganzheitliches Konzept statt einzelner Anschaffungen.
Welche Fehler sollten bei der Umsetzung vermieden werden?
Häufige Herausforderungen sind:
- Investitionen ohne pädagogisches Gesamtkonzept
- Fokus nur auf Technik statt auf Raumwirkung
- fehlende Einbindung von Lehrkräften
- unflexible Möblierung, die zukünftige Anpassungen erschwert
Erfolgreiche Projekte denken Raum, Nutzung und Pädagogik gemeinsam.
Wie lange dauert die Umsetzung von geförderten Maßnahmen?
Die Dauer hängt von Umfang und Komplexität ab. Kleinere Ausstattungslösungen lassen sich oft kurzfristig realisieren, während umfassende Raumkonzepte mehr Planung benötigen. Wichtig ist eine strukturierte Umsetzung, damit Fördermittel effizient genutzt werden.
Welche Vorteile bietet die Zusammenarbeit mit einem erfahrenen Partner?
Ein spezialisierter Anbieter wie Erstling hilft dabei:
- Förderfähigkeit sicherzustellen
- passende Lösungen auszuwählen
- Projekte effizient umzusetzen
Dadurch sparen Schulen Zeit und vermeiden Fehlentscheidungen.